Heute Freitag ging es weiter nach Norden, ausgehend von Sterling in Colorado bis in die Black Hills im südwestlichen South Dakota. Grund hierfür ist ein Tief, welches sich im Grenzbereich zu Kanada immer weiter formieren soll. Auf der Vorderseite werden speziell am Samstag und Sonntag kräftige Gewitter erwartet, aber auch heute sollte es in den Black Hills im Südwesten von South Dakota bereits vereinzelt auslösen. Dem war jedoch nicht so.
Die Geschichte ist relativ schnell erzählt: Die Chance war nicht sehr groß, wir wollten sie auf unserem Weg nach Ndennoch nutzen. Die Black Hills schienen uns als gehobene Heizflächen ausreichend, um Konvektion auszulösen, denn die Luftmasse war prinzipiell wieder recht gut. Jedoch war die Schichtung zu stabil. Also nutzten wir die Zeit, um Interessantes am Wegesrand zu entdecken. Zum Einen war da ein Nachbau von Stonehenge mit Autos, entsprechend als Carhenge bezeichnet. Zum Anderen, und das war dann doch ein ziemliches Highlight, das Mount Rushmore Memorial.
Die in Stein gehauenen Köpfe von vier amerikanischen Präsidenten hat bestimmt jeder schon einmal irgendwo gesehen. Nach einer Video- und Licht-Show am Abend, in der durchaus das Geschichtswissen aufgebessert werden konnte, ging es noch ein Stück auf der Interstate nach Osten, um sich für den nachfolgenden Tag besser zu positionieren.
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