Tornadojäger USA

Fazit

19. Juni 2012

Unsere komplette Route, die einzelnen Tage sind farblich unterschieden

Unsere komplette Route, die einzelnen Tage sind farblich unterschieden

Nach kurzen Zwischenstopps in Toronto und London sind wir wohl behalten wieder in Wien gelandet. Inzwischen sind wir gar schon wieder ausreichend mit dem Wetter in Österreich beschäftigt. In etwa zwei Wochen haben wir in Amerika rund 9500 km zurückgelegt. Mit der Ausbeute sind wir recht zufrieden, auch wenn leider kein Tornado dabei war. Aber aus häufig nur marginalen Wetterlagen haben wir doch das meiste raus geholt. An immerhin 11 von 15 Tagen konnten wir tolle Gewitter samt großem Hagel, Sturmböen und wolkenbruchartigem Regen erleben.

 

Wir hoffen der Blog ist auf Interesse gestoßen und hat gefallen.

Martin, Lars und Steffen.


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Kommentare



Tag 14 - Ein Gewittersystem doppelt so groß wie Österreich

16. Juni 2012

Die Zahl 13 verbindet man für gewöhnlich eher mit schlechten, unglückbringenden Dingen. Ob es nun zum Beispiel Freitag, der 13. ist oder auch die 13. Etage in Hochhäusern, in der viele Menschen nicht unbedingt arbeiten oder leben möchten und die man folglich in manchen Ländern sogar schon beim Bau des Gebäudes einfach "überspringt". Auch für uns hat diese Zahl, in diesem Fall geht es um Tag 13 unserer Tour, zumindest bezogen aufs Wetter einen eher negativen Beigeschmack. Denn: Gewitter oder Ähnliches haben wir an diesem Tag überhaupt nicht gesehen - und das obwohl die Bedingungen günstig waren, doch außer einem blassgrauen Abendhimmel und ein paar kleinen Quellwolken tat sich sowohl nachmittags als auch abends gar nichts.

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Tag 12 - Zurück in die High Plains

14. Juni 2012

Bei 32 Grad im Schatten genießt auch so mancher Vierbeiner eine frische Brise

Bei 32 Grad im Schatten genießt auch so mancher Vierbeiner eine frische Brise

Die Plains (Flachland im Mittleren Westen der USA) stellen ihre eigenen Regeln auf. Nicht selten passiert es hier, dass sich nach einem meist sonnigen Tag erst abends gegen 18 Uhr Lokalzeit heftige Gewitter bilden. Das hängt mit dem sich zum Abend hin verstärkenden Wind in unteren Luftschichten zusammen, der dort, wo er auf ein anderes Windregime (andere Windrichtung; niedrigere Windgeschwindigkeit) trifft, zum Aufsteigen gezwungen wird und die Unwetter auslöst.

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Tag 10 und Tag 11 - Lange Fahrten und einige Gewitter

12. Juni 2012

Wolkenbruchartiger Regen über einer Kleinstadt in Iowa

Wolkenbruchartiger Regen über einer Kleinstadt in Iowa

Die USA sind bekannt für ihre großen Distanzen. Jeder, der hier schon einmal seinen Urlaub verbracht hat und dabei mehr als einen Ort besuchen wollte, kann dies sicher gut nachvollziehen. Wenn es um das Auffinden und Beobachten von Gewittersystemen und Tornados geht, dann spielen große Entfernungen manchmal noch eine größere Rolle, da man gewissermaßen nicht selbst entscheidet, wohin die Reise geht, sondern die Wetterkarten geben das Zielgebiet vor. Zwischen Unwetterregionen können so mitunter hunderte Kilometer, ja selbst einige Bundesstaaten liegen.

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Tag 9 - Nächtlicher Downburst und ein Blitzfeuerwerk

11. Juni 2012

Der Blick auf die Wetterkarten war am heutigen Samstag zunächst etwas ernüchternd. Zwar waren wir perfekt im Südwesten von South Dakota positioniert, in einer super Luftmasse, auf der Tiefvorderseite etc. Doch stellte sich schnell heraus, dass der Deckel tagsüber zu stark für Gewitter bleiben sollte. Es war also lange Zeit zu stabil. Bis die Kaltfront kam…

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Tag 8 - Ein wenig Sightseeing

10. Juni 2012

Heute Freitag ging es weiter nach Norden, ausgehend von Sterling in Colorado bis in die Black Hills im südwestlichen South Dakota. Grund hierfür ist ein Tief, welches sich im Grenzbereich zu Kanada immer weiter formieren soll. Auf der Vorderseite werden speziell am Samstag und Sonntag kräftige Gewitter erwartet, aber auch heute sollte es in den Black Hills im Südwesten von South Dakota bereits vereinzelt auslösen. Dem war jedoch nicht so.

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