Viele Menschen leiden heutzutage unter Pollenallergien. Dabei ist es egal, ob man in der Stadt oder auf dem Land wohnt – die Pollen finden ihren Weg in unseren Lebensraum. Die Pollensaison dauert übers Jahr gesehen recht lange, je nach Witterung muss man bereits im Februar mit den ersten Belastungen rechnen und die letzten pflanzlichen Allergene haben ihre Hauptblüte in den Monaten August und September.
Manchmal können sich die Zeiträume aber auch etwas verschieben.
Dabei gilt: Die Hauptblüte der Pflanzen startet meist im Flachland und zieht sich allmählich, mit fortschreitender Erwärmung, in höhere Lagen zurück. So ist verständlich, dass es in einem Land wie Österreich je nach Gebiet und Allergen unterschiedliche Belastungszeiträume gibt.
Führen alle Pollen zu allergischen Reaktionen?
Die ersten stärkeren Belastungen treten meist schon im Februar und März durch die Erle und Hasel, sowie im April durch die Birke auf. Später wirken sich vor allem die Gräser aus und im Hochsommer sind noch Beifuß und Ambrosia sehr wirksam. Dazwischen sind natürlich immer wieder verschiedenste andere Pollen in der Luft, jedoch kommt es nicht immer zu allergischen Reaktionen: Brennessel, Fichte oder Kiefer stäuben zwar stark, allerdings verhindern ihre chemischen Strukturen eine Auslösung von Allergien.
Was fördert eigentlich den Pollenflug?
Einen der wichtigsten Faktoren stellt das Wetter dar. Günstige Bedingungen für den Pollenflug sind Wärme und Trockenheit. Bei Blütenkätzchen wie zum Beispiel Hasel, Erle, Birke und Hainbuche kann aber auch ein kurzer Schauer kurzzeitig zu einer erhöhten Konzentration führen. Der horizontale Transport durch den Wind ist an sich ein zweischneidige Schwert: zwar werden die Pollen dadurch vermehrt von den Pflanzen gelöst, tragen also zu einer Verbreitung bei, andererseits nimmt dadurch die lokale Konzentration deutlich ab. Man sieht: des einen Freud, des anderen Leid.
Wo sind die Belastungen am höchsten?
Grundsätzlich sind die Belastungen besonders in unmittelbarer Nähe der Blüher selbst am höchsten, allerdings ist die oben erwähnte Windverfrachtung nicht zu unterschätzen. Da kann es schon passieren, dass Erlenpollenallergiker „nach der Saison“ plötzlich wieder Probleme haben, weil der Bergwind die stärkeren Konzentrationen aus höheren Lagen wieder ins Tal weht. Genauso erwähnenswert sind spezifische Großwetterlagen, die mit ihren Windsystemen oft länderübergreifend wirken, man denke nur an die Tage mit Sahara-Sand in der Luft.
Was kann man dagegen tun?
Pollen sind so klein, dass man sie meist nicht wahrnimmt. Sie haften sich unbemerkt an unsere Kleidung oder verfangen sich in den Haaren, dabei tragen wir sie auch in unseren Wohnbereich: getragene aber auch bereits abgelegte Kleidung reizt die Schleimhäute oder im Schlaf atmen wir die Pollen, die wir mit ins Bett gebracht haben, ständig ein.
Abhilfe schaffen hier nur häufiges Wäschewaschen und vor allem am Abend ausreichende Körperpflege. Am Besten, man lässt so wenige Pollen wie möglich in den Schlafbereich, damit sich der Körper wenigstens in der Nacht in den eigenen vier Wänden erholen kann.
IONIT wandcreme bringt jetzt Erleichterung für Allergie-Geplagte – die IONIT Luftionen reduzieren die Pollen in der Atemluft. Erhältlich in 27 Farbtönen bei ausgesuchten Apotheken und Raumausstattern. Mehr auf: ionitcreme.com
Twittern






Facebook




Keine Kommentare
Sie müssen registriert sein um einen Kommentar abgeben zu können.