Das Tief, welches gestern von der Adria Richtung Ungarn zog, bewegt sich heute langsam weiter nach Osten. An seiner Rückseite stellt sich eine zügige Nordostströmung über Österreich ein. Diese bringt um das Tief herumgeführte, feucht-labile Luftmassen aus dem Mittelmeerraum mit sich.
Im Norden und Osten beginnt der Tag oft sonnig, nur regional halten sich noch ein paar Restwolken. Die Sonne scheint dann überall eine Zeit lang, bevor vermehrt Quellwolken entstehen. Diese werden besonders Richtung Voralpen mächtig und sorgen dort für einige Schauer und Gewitter, aber auch sonst nimmt die Schauer- und Gewitterneigung zu. Der lebhafte Wind weht aus Nordost und die Temperaturen legen mit 23 bis 27 Grad zu.
Der Süden kommt tagsüber durch nordföhnige Effekte am ehesten in den Genuss von einigermaßen stabilem Wetter. Anfängliche Schauer klingen bald ab, häufig scheint die Sonne. In weiterer Folge muss man vor allem in Unterkärnten erneut mit einzelnen Schauern oder Gewittern rechnen, weiter westlich ist die Schauer- und Gewitterneigung geringer. Bei teils lebhaftem Nordwind werden 22 bis 26 Grad erreicht.
Im Bereich der Nord- und Zentralalpen ist der Himmel von Beginn an oft bewölkt und wiederholt kommt es zu teils gewittrigen Schauern. Die Sonne kommt zunächst nur zwischendurch zum Vorschein, in der zweiten Tageshälfte nehmen die sonnigen Anteile dann zu. Bei mäßigem bis lebhaftem Wind aus Nordost steigen die Temperaturen auf 18 bis 23 Grad.
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