Österreich liegt am Wochenende in einer Südströmung. Damit wird sehr heiße und vorerst auch noch trockene Luft über die Alpen bis ins nördliche Mitteleuropa geführt. Die bisherigen Allzeit-Rekorde für den Monat Juni könnten an mancher Station übertroffen werden, vor allem in der Osthälfte Österreichs.
In den frühen Morgen-stunden können sich vereinzelt noch Wolken- oder gar Schauerreste nächtlicher Gewitter halten, sie lösen sich aber rasch auf und in der Folge überwiegt im gesamten Bundesgebiet der Sonnenschein. Vor allem im Flachland bleibt es sogar von früh bis spät weitgehend wolkenlos. Über den Bergen bilden sich am Nachmittag einige Quellwolken. Im Westen können sie vor allem entlang der Grenze zu Bayern kräftige Gewitter bringen, sonst bleiben Gewitter lokal beschränkt und sind von kurzer Lebensdauer. Mit dafür verantwortlich ist der leichte Föhn in den Alpen, der allerdings auf den Pässen im Westen auch kräftig auffrischen kann. Im östlichen Flachland weht mäßiger Wind aus Südost bis Ost. Die Temperaturen steigen auf 27 bis 37 Grad. Wer Abkühlung sucht, muss weit hinauf: Selbst in 2000 m Höhe werden noch etwa 22, in 3000 m 12 und auf dem Großglockner +5 Grad erreicht.
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