Ein umfangreicher Tiefdruckkomplex über der Nordhälfte Europas führt in einer strammen Westströmung frische Atlantikluft nach Mitteleuropa. Südlich des Alpenhauptkamms überwiegt hingegen der Einfluss eines Adriatiefs mit feucht-warmer Mittelmeerluft. An der Grenze der beiden Luftmassen kommt es zu ergiebigen Regenfällen.
Auf der Alpennordseite beginnt der Tag mit dichten Wolken und Regen. Dieser hält am Alpennordrand und inneralpin ganztags an, hier zeigt sich die Sonne höchst selten. Die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 2400 m. Im Flachland wird es am Nachmittag weitgehend trocken und es gibt auch einige sonnige Abschnitte. Am freundlichsten wird es zum Abend hin im östlichen Flachland. Dazu weht lebhafter Westwind und die Temperaturen erreichen maximal 15 bis 22 Grad.
Im Süden und Südosten ist es ebenfalls ganztags bewölkt und häufig nass. Besonders zu Beginn fällt noch ergiebiger und mitunter gewittrig durchsetzter Regen. Erst zum Abend klingt der Niederschlag auch hier allmählich ab, sonnige Abschnitte beschränken sich aber wahrscheinlich auf die Südoststeiermark und das Südburgenland. Mit 15 bis 19 Grad bleibt es für die Jahreszeit zu kühl, einzig im Südosten sind mit etwas Sonnenschein knapp über 20 Grad möglich.
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