Zunächst sorgt ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa noch verbreitet für Badewetter. Dabei strömt vom Mittelmeer her sommerlich warme Luft nach Österreich, sodass vor allem im Osten und Südosten Temperaturen über der 30-Grad-Marke keine Seltenheit sind. Doch der Schein trügt, denn ein Ausläufer des Tiefs über Großbritannien zieht von Frankreich über Deutschland Richtung Polen und sorgt dabei auch in Österreich für teils kräftige Gewitter. Örtlich besteht auch wieder Unwettergefahr.
Westen: Bis auf wenige Ausnahmen beginnt der Samstag noch trocken, aber vor allem in Vorarlberg sind schon ein paar mächtige Wolken unterwegs. Am Vormittag scheint mit Unterstützung von leicht föhnigem Südwind aber zumindest zeitweise noch die Sonne. Allerdings bilden sich jedoch ausgehend von den Bergen Schauer und teils heftige Gewitter, die stellenweise auch unwetterartig ausfallen können. Zuvor wird es mit 23 bis 28 Grad schwül-warm.
Norden und Osten: In der ersten Tageshälfte dominiert der Sonnenschein, vor allem im Salzkammergut und in der Eisenwurzen ist es leicht föhnig. Um Mittag nimmt die Schauer- und Gewitterneigung ausgehend vom Bergland und von Bayern her aber rasch zu, bis zum frühen Abend erfassen die Gewitter allmählich auch den Osten Österreichs. Am längsten trocken bleibt es aller Voraussicht nach noch im Südburgenland. Im östlichen Flachland weht teils lebhafter Südwind, mit den Gewittern dreht der Wind auf West und frischt teils stürmisch auf. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen 28 und 34 Grad.
Süden: In Osttirol und Oberkärnten schieben sich bereits am Vormittag ein paar Wolken vor die Sonne. Hier entstehen um Mittag auch erste Schauer und Gewitter. Im weiteren Tagesverlauf breiten sich diese nach Osten hin aus, wobei es im Klagenfurter Becken und in der südlichen Steiermark noch am längsten trocken und sonnig bleibt. Spätestens in der Nacht ziehen aber auch hier stellenweise Gewitter durch. Die Luft erwärmt sich von West nach Ost auf 26 bis 34 Grad.
Im Bereich der Gewitter kommt es zu teils kräftigem Regen, wodurch vor allem in den bereits zuletzt deutlich zu nassen Gebieten die Gefahr von kleinräumigen Überschwemmungen und Vermurungen besteht. Auch Hagel ist örtlich zu erwarten. Zudem können vor allem im Donauraum und im nördlichen Alpenvorland sowie in Ostösterreich, der Obersteiermark und im steirischen Hügelland stürmische Gewitterböen dabei sein.
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