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16. September 2012

Die Alpen werden erneut angezuckert (Bild: Fabienne Muriset, fotometeo.ch)Die Alpen werden erneut angezuckert (Bild: Fabienne Muriset, fotometeo.ch)Das Auf und Ab des heurigen Spätsommers setzt sich auch in der neuen Woche fort. Ein neuerlicher Kaltlufteinbruch zur Wochenmitte bringt den Berglagen erneut eine Prise Neuschnee, danach erholen sich die Temperaturen langsam wieder. Allerdings sind die Prognosen für die Mittelfrist einmal mehr

unsicher, da nicht ganz klar ist, wie sich ein Tropensturm bei den Azoren auf die Lage des verdrängten Azorenhochs und somit auch auf Europa auswirkt.

Am Montag und Dienstag darf man aber nochmal in ganz Österreich den Altweibersommer genießen. Lokale Frühnebelfelder lösen sich in der Regel rasch auf und danach überwiegt der Sonnenschein, wenn auch zeitweise etwas dichtere Schleierwolken durchziehen. Erst am Dienstagnachmittag muss man im westlichen Bergland im Vorfeld einer sich nähernden Kaltfront mit ersten Schauern rechnen. Nach jeweils recht frischem Start steigen die Temperaturen am Nachmittag auf 18 bis 27 Grad, am wärmsten wird es im äußersten Osten und Südosten.

Der Mittwoch beginnt zweigeteilt: Während sich in der Südosthälfte Österreichs noch zeitweise die Sonne zeigt, ist es im Westen und Norden bereits trüb und nass. Die Schneefallgrenze sinkt auf rund 1500 m, bei intensiven Niederschlägen kurzzeitig auch tiefer. Der Regen breitet sich bis zum Nachmittag und Abend auf das gesamte Bundesgebiet aus, dabei kommt lebhafter West- bis Nordwestwind auf. Die Höchstwerte liegen von Nordwest nach Südost zwischen 12 und 23 Grad.

Am Donnerstag halten sich im Bergland und im Südosten zunächst noch dichte Wolken, es ist aber bereits weitgehend trocken. Ein nachrückendes Zwischenhoch sorgt im Tagesverlauf im Flachland und im Süden für zunehmend sonnige Verhältnisse, in den Alpen halten sich die Wolken etwas länger. Der zunächst noch lebhafte Nordwestwind lässt zum Abend hin nach, die Temperaturen kommen nicht über 13 bis 21 Grad hinaus.

Ab Freitag bieten die Wettermodelle eine reichhaltige Palette an Lösungen an. Einerseits ist eine wechselhafte und eher kühle West- bis Nordwestlage möglich, doch auch eine Südföhnphase oder die Rückkehr zu recht stabilem Hochdruckwetter sind nicht auszuschließen.

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